Eine Welle bricht

Der Mensch und das meer

Heute findet eine weitere Premiere statt und wir können es kaum erwarten: In der ersten Online-Exkursion in den virtuellen Wissens°raum wird sich heute Nachmittag alles um das Thema Wasser & Meeresströmungen drehen. Wir freuen uns auf unsere Besucher_innen von Station Wien, die mit uns gemeinsam experimentieren und diskutieren werden. 

Balduin, den viele von euch aus dem Wissens°raum kennen, hat sich – gemeinsam mit Alina und Irene – extrem viel einfallen lassen und ein buntes Programm zusammengestellt: Experimente zum Vorzeigen, Experimente zum Mitmachen und viel Wissenswertes über unsere Meere.

Die Weltmeere – unverzichtbar für unsere Zukunft

Unsere Meere sind ein Lebensraum für Millionen von Lebewesen, Nahrungsquelle für Menschen und ein wichtiger Faktor für das Klima. Wusstet ihr, dass der Schutz des „Lebens unter Wasser“ auch für die Vereinten Nationen höchste Priorität hat? 

Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen – so lautet eines von 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (auf Englisch: Sustainable Development Goals, kurz: SDGs). Diese wurden im Jahr 2015 von 193 Staaten der Welt, darunter Österreich, beschlossen.

Mit Ziel Nr. 14 gibt es nun erstmals ein eigenständiges Entwicklungsziel für den Ozean – ein großer Erfolg für alle, die sich für saubere und gesunde Meere einsetzen. 

Das Meer, ein Sehnsuchtsort für viele

Seit jeher empfinden wir Menschen eine große Faszination für das Meer. Dies kommt in folgendem Zitat gut zum Ausdruck:

Ich weiß wirklich nicht, warum wir uns alle so mit dem Meer verbunden fühlen – Ich denke, es hängt damit zusammen, dass das Meer und das Licht und die Schiffe sich ständig verändern, und auch damit, dass wir alle aus dem Meer kamen. Es ist ein interessanter biologischer Umstand, dass wir alle in unseren Adern die exakt gleiche Menge an Salzgehalt haben wie das Meerwasser und damit auch Salz in unserem Blut, in unserem Schweiß, in unseren Tränen. Wir sind mit dem Meer verbunden. Wenn wir zu ihm zurückgehen, sei es zum Segeln oder zum Beobachten, dann gehen wir dorthin, wo wir einst herkamen.

– John F. Kennedy, Präsident der USA, in einer Ansprache des America’s Cup Dinner in Newport, Rhode Island, am 14. September 1962


Absolute Leseempfehlung: Das Ozeanbuch

Gefunden habe ich das Zitat in einem Buch von Esther Gonstalla aus dem Jahr 2017. Ich möchte dieses Buch jedem und jeder ans Herz legen, der/die mehr über unsere Ozeane und Meere erfahren möchte. „Das Ozeanbuch. Über die Bedrohung der Meere“ ist im oekom verlag München erschienen. 

Es enthält jede Menge tolle Infografiken zu Themen wie „Klimawandel“, „Überfischung“ und „Verschmutzung“ – und als Grafikerin und Autorin weiß Esther Gonstalla ganz genau, wie sie die Inhalte so aufbereiten muss, dass sie ansprechend und verständlich sind! Wenn ihr z.B. mehr darüber erfahren wollt, wie sich der Klimawandel auf die Meeresströmungen auswirkt, werdet ihr hier fündig. 

Meeresströmungen sichtbar gemacht 

Auch das Scientific Visualisation Studio der NASA hat eine beeindruckende Animation der globalen Meeresströmungen erstellt – konkret im Zeitraum Juni 2005 bis Dezember 2007. Faszinierend, oder? Mich erinnert die visuelle Darstellung ja irgendwie an die Malweise des niederländischen Malers Vincent van Gogh – wem geht es noch so, wie mir?

Und auch Kurzgesagt, einer unserer Lieblingskanäle auf Youtube, hat ein super Video erstellt, das am Beispiel des Golfstroms erklärt, wie Meeresströmungen funktionieren („Der Golfstrom erklärt“).

Wir wünschen viel Spaß beim Weiterforschen und Vertiefen! 

Beitragsbild von Luisa-Christin Kaßler.