Portrait von Hessam

Feierlaune

Einige von euch kennen Hessam Habibi aus dem Wissens°raum, wo er euch in sieben Sprachen begrüßt und auf gemeinsame Abenteuer in die Welt der Wissenschaft mitnimmt. Andere kennen ihn als begnadeten Musiker, der die Dotar, eine zweisaitige Langhalslaute, virtuos spielt. Wieder andere schätzen ihn als Wissenschaftler mit tiefen Kenntnissen der iranischen Politik und Geschichte. Und seit März ist er auch noch unser „Mister Instagram“, der euch regelmäßig mit Inhalten für zuhause versorgt. 

Hessam ist vielseitig interessiert und begabt – und das macht die Zusammenarbeit mit ihm stets abwechslungsreich und inspirierend. Wir können uns also glücklich schätzen, Hessam in unserem Team zu haben – und heute feiern wir mit ihm! 

Den Master in der Tasche

Denn am Wochenende hat Hessam seine Masterprüfung erfolgreich bestanden und seine Abschlussarbeit präsentiert – online versteht sich, da die Universität aufgrund des Coronavirus noch immer geschlossen hat. Somit hat er bereits sein zweites Masterstudium („Diplomacy and Global Affairs“) abgeschlossen. Seine Arbeit, die den Titel „Minderheiten im Iran zwischen 2013-2019“ trägt, soll nun übrigens als Buch erscheinen. Wir gratulieren sehr herzlich!

Wissens°raum als Begegnungsort

Hessam zeigt einigen Personen etwas.

Durch Wissenschaft unterschiedliche Menschen zusammenbringen und begeistern – unabhängig von ihrer Ausbildung, Kultur, Sprache oder ihrem Hintergrund: Das mache ihm am meisten Spaß, sagte er einmal. Und Hessam wäre nicht Hessam, wenn er nicht seine Masterprüfung zum Anlass nehmen würde, den Wissens°raum erneut als Begegnungsort zu nutzen – online natürlich, da auch der Wissens°raum in Wien-Margareten aufgrund des Coronavirus noch immer geschlossen hat.

So hat er seine Familie und Freund*innen, seine Masterarbeitsbetreuer sowie Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt kurzerhand in den virtuellen Wissens°raum eingeladen, um dort gemeinsam zu feiern.

Persönliche Botschaft

Ich habe Hessam gebeten, eine persönliche Botschaft an unsere Leserinnen und Leser zu verfassen. Er schreibt:

„Als im März aufgrund der Corona-Krise alles verschoben und gestoppt wurde (inklusive meiner Masterprüfung), war ich natürlich enttäuscht. Aber nach einem Monat, als ich mit meinen Freunden, Kolleg_innen und anderen Wissenschaftler_innen aus der ganzen Welt im virtuellen Wissensraum stundenlang diskutiert habe, war mir wirklich klar: Wissenschaft kennt keinen Raum oder Zeit. Egal wo und wann kann man mit Wissenschaft begeistert sein.“ 

Wir sagen: Well done! 

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