Kinder experimentieren mit einem Roboter

Menschen verbinden

In all den Jahren, in denen ich im Vermittlungsteam gearbeitet habe, erinnere ich mich an so viele Erlebnisse, die mich immer wieder motivieren, im Wissens°raum dabei zu sein. Über all diese Erlebnisse und Geschichten könnte ich viele Blog-Beiträge schreiben. Heute erzähle ich euch von zwei Menschen, die mich beeindruckt haben. Sie sind wie eine „Brücke“ zwischen dem Wissens°raum und anderen Menschen: Indem sie zu uns kommen, öffnen sie die Türen für weitere Menschen.  

Von Hessam Habibi

Begeisterung auf den ersten Blick

Ural hat Sehnsucht nach Experimentieren,“ sagt seine Mama. Er kam das erste Mal 2018 mit seiner Schwester Ela in den Wissens°raum. Als er in der Werkstatt die Stromsachen gesehen hat, fing er an, sich mit Begeisterung und Faszination dem Thema zu widmen. Es war, als wäre er in einer anderen Welt. Als wir ihn gefragt haben: „Was ist dein jetziges Projekt?“, antwortete er: „Ich will schauen, was sich bei den Motoren ändert, wenn ich unterschiedliche Batterien verwende!“. 

Er war noch mehrere Male bei uns. Jedes Mal ist er mit viel Neugier gekommen und hat danach den Raum mit viel Freude verlassen. Er lernt und experimentiert nicht nur für sich selbst, sondern zeigt auch seiner Schwester Ela, anderen Besucher*innen und dem Vermittlungsteam, was er entdeckt hat. Urals Mutter ist Lehrerin. Mittlerweile ist sie nicht nur mit ihren Kindern zu uns gekommen, sondern auch mit ihren Schüler*innen.

Mehr als ein Training

Im September 2019 nahm Mojdeh an einem Training im Wissens°raum teil und arbeitete anschließend als Volontärin mit. Während ihres Volontariats ist sie jeden Samstag in den Wissens°raum gekommen – sogar eine halbe Stunde früher als alle anderen.

Gemeinsam mit ihrem Sohn Zhoobin und ihrer Tochter Robin hat sie sich gleich mit den Experimenten beschäftigt.

Leider ist ihr Volontariat aufgrund von Corona früher als geplant beendet worden, aber auch während des Lock Downs war sie engagiert – natürlich nicht im physischen Wissens°raum, aber im virtuellen. Genau, auf Instagram!

Zhoobin hat zuhause mit seiner Mama ein Experiment durchgeführt, das sie in ihrem Training kennengelernt hatte, und uns ein Video davon geschickt. Er ist sehr stolz auf diese Aktivität und „hat mehr Selbstbewusstsein, seit er sein Video auf dem Instagram-Kanal vom Wissens°raum gesehen hat.“

Mehr Portraits

Weitere inspirierende Geschichten unserer Besucher*innen findet ihr auf unserem Instagram-Kanal, z.B. Mahas Geschichte:


Über den Autor dieses Beitrags ist übrigens auch schon einmal ein Blog-Artikel erschienen: Feierlaune

Fotos von Ural: Marko Kovic (@markos_photography) © Wissensraum