Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Filmempfehlung: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Bekannte Filme über die Raumfahrt und ihre berühmten Astronauten gibt es viele. Wer einmal eine Version sehen will, bei der nicht die üblichen Verdächtigen im Mittelpunkt stehen, sondern Pionierinnen der Raumfahrt vorgestellt werden, liegt mit «Hidden Figures» genau richtig.

Von Jasmin Hangartner

Der Film erzählt die Geschichte von drei afro-amerikanischen Frauen, die in den 1960er Jahren für die NASA tätig waren und dabei maßgeblich zum Gelingen der Mercury und Apollo Missionen beigetragen haben. Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson arbeiten als menschliche Computer am Langley Research Center in Virginia. Dabei sind sie für unterschiedliche Berechnungen wie z. B. der Flugrouten der geplanten Missionen zuständig.

Im Film wird die Bedeutung der Arbeit dieser drei Frauen für die Raumfahrt gezeigt. Gleichzeitig werden aber auch die Schwierigkeiten, mit denen die Frauen zu kämpfen hatten, deutlich gemacht. Rassismus und Sexismus waren an der Tagesordnung. Dem Spannungsbogen zuliebe werden die historischen Begebenheiten nicht immer ganz korrekt wiedergegeben, aber sein Ziel erreicht er auf jeden Fall. Die unerkannten Heldinnen bleiben nicht länger unerkannt.

They are hidden figures no more!

Mit dem Satz «They are hidden figures no more/Sie sind keine unbekannten Persönlichkeiten mehr» beendet Schauspielerin Taraji P. Henson (in der Rolle der Katherine Johnson zu sehen) ihre Dankesrede bei der Übergabe eines Film Awards. In der Tat schafft es der Film auf eine spannende, aber auch humorvolle Weise einen Einblick in die bemerkenswerten Biografien dieser drei Frauen zu geben. Man bleibt zurück und fragt sich, welche Geschichten noch alle versteckt sind.

Details zum Film

Erschienen am 10.12.2016, Regie: Theodore Melfi, Starring: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe u. v. m., Dauer: 127min.

Zum Weiterlesen


Titelbild: Das Bild zeigt die Mathematikerin Katherine Johnson bei der Ausstrahlung des Filmes im Virginia Air and Space Center in Hampton, Virginia. Fotograf: NASA/Aubrey Gemignani